Meine Schwangerschaft – Emelie Part 1

Hallo Ihr Lieben!

Diesen Beitrag wollte ich eigentlich schon längst schreiben, aber ihr könnt euch bestimmt vorstellen, dass ich die letzten Wochen alle Hände voll zu tun hatte mit unserer kleinen Maus. Wenn diese dann mal ein paar Stunden geschlafen hat, dann habe ich selbst versucht zu schlafen oder wenigstens einen Teil des Haushalts zu erledigen. Gerade eben döst die Kleine bei mir im Tragetuch, was mir zwei freie Hände beschert die jetzt wie wild über die Tastatur fegen um möglichst viel in kurzer Zeit zu schreiben. 🙂

In diesem Beitrag möchte ich meine Erfahrungen während der Schwangerschaft mit euch teilen und auch welche Erkenntnisse ich aus dieser intensiven Zeit gewonnen habe.

Erstes Trimester

Die ersten drei Monate der Schwangerschaft haben sich für ich extrem lang angefühlt. Natürlich der erste Monat geht eigentlich rum ohne dass man viel mitbekommt. Wir haben irgendwann zu Beginn des zweiten Monats den Schwangerschaftstest gemacht, nachdem mir vermehrt übel war. Und obwohl wir schon vermutet hatten, dass ich schwanger sein könnte, war es dann doch eine ziemliche Überraschung. Natürlich haben wir uns ein Kind gewünscht, doch hätten wir niemals damit gerechnet, dass es so schnell schon klappen würde. Dann hast du aber plötzlich diesen Test mit dem blau verfärbten Strich vor dir und sollst in diesem Moment begreifen, dass ein kleiner Mensch in dir heranwächst. Diese Gefühl ist wirklich komisch und ich konnte zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht realisieren, dass ich tatsächlich schwanger bin. Mir war Wochen lang nur übel und ich war so müde, dass ich nur noch schlafen wollte. Natürlich hatte ich aber meinen normalen Arbeitsalltag zu bewältigen und auch nur unsere engste Familie wusste Bescheid, da wir mit der Bekanntgabe bis nach dem dritten Monat warten wollten. Zum Ende des ersten Trimesters habe ich mich dann langsam besser gefühlt und wir konnten alle unsere Verwandten und Bekannten an unserer Freude teilhaben lassen. Der Moment als wir Emelie das erste mal im Ultraschall gesehen haben, war wirklich überwältigend und unvergesslich.

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Zweites Trimester

Das zweite Trimester war für mich die schönste Zeit der Schwangerschaft. Ich habe mich wieder gut gefühlt, körperlich ging es mir super und ich konnte noch alles machen was ich wollte. Wir haben in dieser Zeit auch noch schön Urlaub gemacht und unsere Zweisamkeit in vollen Zügen genossen. Ausserdem wächst der Bauch langsam und ganz langsam beginnst du auch das kleine Geschöpf in dir zu spüren. Meine Beziehung zu unserer ungeborenen Tochter hat sich in dieser Zeit extrem verändert und gefestigt. Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich zu Beginn wirklich Mühe mit meinem wachsenden Bauch und auch dem zusätzlichen Gewicht hatte und es für mich ein emotionaler Prozess war zu begreifen und auch zu akzeptieren, was da mit meinem Körper passiert. Dieses Gefühl keine Kontrolle mehr zu haben, hat in mir viele Widerstände geweckt. Am Ende des sechsten Monats war ich aber so richtig in dieser Schwangerschaft angekommen und war dann auch richtig stolz auf meinen wachsenden Babybauch.

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Drittes Trimester

Der letzte Teil der Schwangerschaft ist bekanntlich ja der anstrengendste und da kann ich nur zustimmen. Es hat auch nicht mitgeholfen, dass die letzten Schwangerschaftswochen gleichzeitig auch die heissesten Wochen des Jahres waren. Mit einem zunehmend riesigen Bauch und dem Gewicht das man unterdessen mit sich herum trägt, sind alle Temperaturen über 30 Grad eine Zumutung. Neben den ganzen körperlichen Beschwerden, fängt man gedanklich auch an sich immer mehr mit der Geburt auseinanderzusetzen, was bei mir doch einige Ängste ausgelöst hat. So anstrengend aber das dritte Trimester auch sein mag, war ich mit meinem riesigen Babybauch doch auch ganz zufrieden und glücklich. Die Kleine darin strampeln zu spüren und zu wissen, dass ich mein Baby bald kennenlernen werde, war ein unwirklich schönes Gefühl.  Ausserdem war es für mich einfach auch so beruhigend zu wissen, dass die kleine in meinem Bauch zufrieden und sicher ist, mit dem Wissen, dass dies ab dem Moment  der Geburt vorbei sein wird. 

Falls ich nochmals schwanger werden sollte, dann werden hoffentlich die folgenden Erkenntnisse hilfreich für mich sein. Das sind zumindest die Tipps, die ich einer schwangeren Freundin geben würde:

  • Auch wenn du schwanger bist, musst du nicht immer glücklich sein. Auch wenn man das Gefühl hat die ganze Welt erwartet, dass man nur noch vor Freude jubelnd rum rennt, darf man durchaus mal negative Gedanken haben und diese auch mitteilen dürfen.

  • Gute Ratschläge sind zwar nett gemeint aber selten wirklich hilfreich. Gerade wenn man schwanger ist, wird man von allen Seiten mit Ratschlägen überhäuft. Man sollte gut abwägen was tatsächlich nützlich ist und für den Rest gilt: „Beim einen Ohr rein und beim andren Ohr wieder raus!“

  • Du musst dich mit völlig neuen Ängsten auseinandersetzen, denn ab sofort bis du nicht nur für dich selbst sondern auch für den kleinen Menschen in deinem Bauch verantwortlich. Die Ängste die einen nun begleiten sind völlig normal und dürfen sein.

  • Viele Mütter möchten Ihre Erlebnisse aus dieser intensiven Zeit mit einer Schwangeren teilen, was auch total verständlich ist. Allerdings habe ich dann meistens nur von extrem positiven oder von extrem negativen Erfahrungen gehört. Dadurch habe ich mich selbst oft in Frage gestellt. Mir hat dann aber geholfen zu wissen, dass jede Frau eine Schwangerschaft anders empfindet und was für eine andere Schwangere besonders negativ oder positiv ist, kann sich für mich ganz anders anfühlen. 

  • Du musst nun noch besser auf deinen Körper hören und tun was dir gut tut. So hatte ich zu Beginn das Gefühl, ich müsste mein Trainingsprogramm auch in der Schwangerschaft durchziehen, damit ich auf keinen Fall zu viel zunehme. Es hat sich dann aber herausgestellt, dass ich mich dadurch nicht besser, sondern eher schlechter gefühlt habe. Also habe ich mir eine lange Sportpause gegönnt und mich dabei super gefühlt.

Das sind die wesentlichen Dinge an die ich mich noch erinnern kann, denn nach der Geburt verblassen diese ganzen Erfahrungen wahnsinnig schnell wieder. Zumal man dann ja auch mit ganz anderen Dingen beschäftigt ist. Ich habe diesen Beitrag also vor allem für mich selber geschrieben um mich später noch daran zu erinnern. Ich hoffe natürlich, dass sich die eine oder andere Mama in dem was ich geschrieben habe auch wieder findet oder dass ich einer werdenden Mutter mit diesem Beitrag weiterhelfen konnte.

Ich möchte eigentlich aus diesem Beitrag den Beginn einer kleinen Serie zum Thema Mama sein machen und noch über unsere Geburtsgeschichte, die ersten Wochen als frisch gebackene Mutter und vielleicht künftig auch andere Mama Themen schreiben. Was  haltet ihr davon? Wärt ihr an solchen Beiträgen interessiert? Schreibt mir doch eure Meinung dazu in die Kommentare.


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Vielen Dank für den Besuch auf unserem Blog.

Sandra

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Autor: Feuer & Flamme

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14 thoughts

    1. Da fällt mir gerade der relativ neue Song vom BASCHI ein „dFlügl uf“….leider gibt es ihn nicht auf Youtube…aber auf allen bekannten Streamingdiensten 😉 er hat es zur Geburt seines Gotti Kindes geschrieben 😍

      Gefällt 1 Person

  1. Meinen herzlichsten Glückwunsch zu eurer kleinen Emelie, und alles Liebe und Gute für eure kleine Familie! Genieße einfach die Zeit mit deiner Tochter, sie ist unwiederbringlich und die Lütten werden so schnell groß!
    Ganz liebe Grüße
    Monika.

    Gefällt 1 Person

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